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Wieso ich erst Nüsse einweichen muss, bevor ich sie essen kann!
Walnüsse – das beste Beispiel, wieso Nüsse einweichen Sinn macht. Ohne Einweichen, schmecken sie mir einfach nicht.
Warum? Genau das möchte ich dir im heutigen Artikel erklären, denn Nüsse einweichen lohnt sich bei jeder Nussart und dein Körper freut sich darüber!
Für mich sind Nüsse eine Haupt-Proteinquelle. Ich habe immer wieder den Tipp bekommen, Nüsse einzuweichen und wurde daran erinnert, dass es wichtig ist. Gesagt, getan, jedoch ehrlich gesagt selten, da ich nicht wusste warum.
Zwei oder drei kleine Walnüsse am Abend werden uneingeweicht ganz bestimmt nicht deinem Wohlbefinden schaden (im Gegenteil!). Wenn du aber Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse öfter und in größeren Mengen verarbeitest, ist es von Vorteil, sich einmal mit den Einweichzeiten zu befassen. (1)
Warum überhaupt Nüsse einweichen?
Nüsse werden durch das Einweichen zum Einen deutlich verträglicher für deinen Körper und zum Anderen entwickelt sich ein Geschmack, als ob sie gerade frisch geerntet wurden. Außerdem erhöht sich der Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffe werden freigesetzt.
Das möchte ich dir konkret am Beispiel der Walnuss erklären. Walnüsse, welche ich gerne esse, sind aus biologischer Sicht Samen des Walnussbaumes und haben ein Ziel: sich zu vermehren, um so zu weiteren Walnuss-Bäumen heranzuwachsen. Die Evolution hat diesen Prozess sehr effektiv gestaltet, indem die Samen geschützt werden.
Das bedeutet, dass sich die Walnüsse auf trockenem Untergrund nicht weiter entfalten und so überleben können.
Anders ist es, wenn die Walnuss auf feuchten / nassen Untergrund fällt, denn dies bietet ihr die Möglichkeit sich zu entfalten und zu einem Baum heranzuwachsen.
Dahinter verbirgt sich unter anderem die Phytinsäure, welche diesen Schutz im Trockenen gewährleistet. Sie sorgt dafür, dass die Walnuss ihre Energie für das Wachstum dann entfaltet, wenn die richtige Umgebung dafür vorhanden ist. Dadurch werden die enthaltenen Vitamine und Nährstoffe bis zur Entfaltung geschützt, was es auch für unseren Körper schwerer macht genau an diese Nährstoffe zu kommen.
Durch das Nüsse Einweichen nutzen wir das Prinzip der Natur und aktivieren so den Abbau der Phytinsäure. Wenn wir also Walnüsse (oder andere Nussarten) 12 bis 24 h einweichen, aktivieren wir in der Nuss den natürlichen Prozess, dass es Zeit ist, sich zu entfalten und zu wachsen.
Durch enzymatische Prozesse steigt der Gehalt an Vitaminen, zum Beispiel Vitamin C, stark an.
Die Phytinsäure bindet auch wichtige Mineralstoffe, die freigegeben werden können, sobald die Phytinsäure abgebaut ist.
Bei Walnüssen wirst du beobachten können, wie sich das Wasser zunehmend dunkler färbt und sich auch der Geschmack sehr verändert. Durch das Aktivieren der Walnüsse (und auch anderer Nüsse), erlangen sie einen frischen Geschmack, so, als ob sie gerade frisch geerntet wurden.
So ergab sich für mich eine super Möglichkeit, quasi frische Nüsse zu essen, einfach durch das Einweichen! Natürlich muss man die Einweichzeit einplanen, aber an das Nüsse einweichen gewöhnt man sich schnell. Ich persönlich habe immer eine Schale mit Nüssen in Wasser in der Küche stehen.
Ist Nüsse einweichen für dich etwas komplett Neues oder hast du bereits Erfahrung damit? Ich freue mich sehr auf deinen Kommentar dazu!
Ich knake meine Wallnüsse selber, wobei sie fast immer in kleine Stücke zerbrechen. Teilweise so klein wie ein Weizenkorn. Soll ich diese kleinen Bruchteile auch einweichen? Meine Befürchtung ist, dadurch dass die Wallnuss nicht mehr im ganzen ist die Mineralien und Spurenelemente ausgeschwemmt werden. Was meinst du?
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Wieso ich erst Nüsse einweichen muss, bevor ich sie essen kann!
Walnüsse – das beste Beispiel, wieso Nüsse einweichen Sinn macht. Ohne Einweichen, schmecken sie mir einfach nicht.
Warum? Genau das möchte ich dir im heutigen Artikel erklären, denn Nüsse einweichen lohnt sich bei jeder Nussart und dein Körper freut sich darüber!
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Warum überhaupt Nüsse einweichen?
Nüsse werden durch das Einweichen zum Einen deutlich verträglicher für deinen Körper und zum Anderen entwickelt sich ein Geschmack, als ob sie gerade frisch geerntet wurden. Außerdem erhöht sich der Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffe werden freigesetzt.
Das möchte ich dir konkret am Beispiel der Walnuss erklären. Walnüsse, welche ich gerne esse, sind aus biologischer Sicht Samen des Walnussbaumes und haben ein Ziel: sich zu vermehren, um so zu weiteren Walnuss-Bäumen heranzuwachsen. Die Evolution hat diesen Prozess sehr effektiv gestaltet, indem die Samen geschützt werden.
Das bedeutet, dass sich die Walnüsse auf trockenem Untergrund nicht weiter entfalten und so überleben können.
Anders ist es, wenn die Walnuss auf feuchten / nassen Untergrund fällt, denn dies bietet ihr die Möglichkeit sich zu entfalten und zu einem Baum heranzuwachsen.
Dahinter verbirgt sich unter anderem die Phytinsäure, welche diesen Schutz im Trockenen gewährleistet. Sie sorgt dafür, dass die Walnuss ihre Energie für das Wachstum dann entfaltet, wenn die richtige Umgebung dafür vorhanden ist. Dadurch werden die enthaltenen Vitamine und Nährstoffe bis zur Entfaltung geschützt, was es auch für unseren Körper schwerer macht genau an diese Nährstoffe zu kommen.
Durch das Nüsse Einweichen nutzen wir das Prinzip der Natur und aktivieren so den Abbau der Phytinsäure. Wenn wir also Walnüsse (oder andere Nussarten) 12 bis 24 h einweichen, aktivieren wir in der Nuss den natürlichen Prozess, dass es Zeit ist, sich zu entfalten und zu wachsen.
Durch enzymatische Prozesse steigt der Gehalt an Vitaminen, zum Beispiel Vitamin C, stark an.
Die Phytinsäure bindet auch wichtige Mineralstoffe, die freigegeben werden können, sobald die Phytinsäure abgebaut ist.
Bei Walnüssen wirst du beobachten können, wie sich das Wasser zunehmend dunkler färbt und sich auch der Geschmack sehr verändert. Durch das Aktivieren der Walnüsse (und auch anderer Nüsse), erlangen sie einen frischen Geschmack, so, als ob sie gerade frisch geerntet wurden.
Weitere Bilder findest du in Instagram.
So ergab sich für mich eine super Möglichkeit, quasi frische Nüsse zu essen, einfach durch das Einweichen! Natürlich muss man die Einweichzeit einplanen, aber an das Nüsse einweichen gewöhnt man sich schnell. Ich persönlich habe immer eine Schale mit Nüssen in Wasser in der Küche stehen.
Ist Nüsse einweichen für dich etwas komplett Neues oder hast du bereits Erfahrung damit? Ich freue mich sehr auf deinen Kommentar dazu!
Hungrig nach mehr? Entdecke weitere Rezepte:
Alles Liebe Nikolai – neu im baumfrei-Team
Quellen
5 replies to “Wieso ich erst Nüsse einweichen muss, bevor ich sie essen kann!”
Sophie Lustenberger
Liebe Pia
Verstehe ich dich richtig, das Einweichwasser muss man wegschütten? Danke für eine Antwort.
Lieben Gruss
Sophie
Pia
Ja, genau! 🙂 Da sind Stoffe drin, die das Wachstum der Nüsse hemmen und unsere Verdauung stören.
Valeria
Ich trinke es in der Regel. Gruss Valli
Jonathan Wortmann
Ich knake meine Wallnüsse selber, wobei sie fast immer in kleine Stücke zerbrechen. Teilweise so klein wie ein Weizenkorn. Soll ich diese kleinen Bruchteile auch einweichen? Meine Befürchtung ist, dadurch dass die Wallnuss nicht mehr im ganzen ist die Mineralien und Spurenelemente ausgeschwemmt werden. Was meinst du?
Karl Wokalek
Super Artikel sehr informativ.
nie mehr ohne vorher einzuweichen.
Nüsse statt Süßes, als Haupteiweißquelle das ist auch mein Ziel.
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