Du willst deine Zahnbürsten unverpackt? Nutze den Gutschein-Code "unverpackt" an der Kasse und erhalte zudem 10% Rabatt auf die gesamte Bestellung.Verwerfen
Deine Bambuszahnbürste von baumfrei ... von Zahnärzten empfohlen ...
BPA ist die Abkürzung für Bisphenol A (teilweise mit PC oder Code 7 gekennzeichnet) und ist ein Hauptbestandteil von allen möglichen Kunststoffen.
Fast alle Gegenstände des täglichen Gebrauchs, wie Handys, Haushaltsgeräte, Lacke und fast immer Kassenbons enthalten BPA. Abgesehen von den verheerenden Auswirkungen auf die Verschmutzung unserer Umwelt, wäre das für unsere Gesundheit nicht weiter schlimm. Wenn nicht auch Lebensmittelverpackungen, Butterbrotdosen, Konservendosen, Milchtüten, Zahnbürsten oder auch Babyflaschen BPA enthalten, welches durch diese Gegenstände direkt in unseren Körper gelangt.
Aber ist Bisphenol A wirklich so schlimm und wie wirkt es?
Die Gefährlichkeit von BPA ist äußerst umstritten.
Das Umweltbundesamt betont, dass zugrunde gelegte Studien, die meinen von Bisphenol A ginge keine Gefahr aus, genauso in der Kritik stehen, wie jene, die einen gefährlichen Einfluss von BPA nachweisen.
Tatsache ist, dass BPA ein löslicher Stoff ist, der bei Behältnissen, die mit Nahrung befüllt werden darin übergehen und von der Mundschleimhaut aufgenommen wird. Oder direkt von der Zahnbürste, die wir über Zahnfleisch und an den Schleimhäuten entlang schrubben.
Das Bundesministerium für Risikobewertung, welches überzeugt ist, dass BPA nicht gefährlich ist schreibt:
„Die Substanz hat eine geringe akute Giftigkeit. Sie gehört aber zu einer Gruppe von Substanzen, die hormonähnlich (u.a. östrogenartig) wirken können. Solche Substanzen können prinzipiell auf alle hormonabhängigen Prozesse, insbesondere auf die Entwicklung von Organismen, einwirken. Bisher sind aber keine gesundheitsschädlichen Wirkungen von Bisphenol A für Menschen eindeutig nachgewiesen worden.“
„Gering akute Giftigkeit“? Und bisher konnte die gesundheitsschädliche Wirkung von BPA „nicht eindeutig“ nachgewiesen werden? Das bedeutet, leider auch nicht, dass eine gesundheitsschädliche Wirkung ausgeschlossen werden konnte.
Und auch etwas „gering akut“ Giftiges möchte ich aus meinem Körper fern halten.
Wie schon in dem Zitat erwähnt, hat Bisphenol A eine hormonartige Wirkung. In unserem Blut ist bereits eine solche Konzentration des Stoffes vorhanden, wie bei einer Maus notwendig ist, um deren Sexualentwicklung zu beeinträchtigen.
Zusätzlich geht man davon aus, dass Bisphenol A nicht nur den menschlichen Hormonhaushalt durcheinander bringt, sondern zusätzlich die Entwicklung von Gehirn und anderen Organen beeinträchtigen könnte.
„Mehr als 100 Untersuchungen mit Ratten und Mäusen weisen darauf hin, dass niedrige Konzentrationen von Bisphenol A Verhalten, Lernvermögen und bestimmte Hirnstrukturen, insbesondere bei den Nachkommen der exponierten Tiere, verändern. Auch Vergrößerungen der Prostata, verringerte Spermienkonzentrationen oder ein verfrühter Eintritt der Pubertät wurden bei den Versuchstieren beobachtet [26; 55]. Diese Studien stützen die Hypothese, dass Bisphenol A die geschlechtsspezifische Gehirn- und Organentwicklung beim Menschen beeinflussen könnte.“ (Umweltbundesamt)
Im Resumé der Publikation des Umweltbundesamtes heißt es weiter:
„Wenngleich bei der Risikobewertung und der Expositionshöhe noch Wissenslücken bestehen, ergibt sich aus unserer fachlichen Sicht somit ein ausreichendes Besorgnispotenzial.
Das UBA spricht sich deshalb dafür aus, vorsorgend tätig zu werden und die Verwendung bestimmter Produkte, die Bisphenol A enthalten, zu beschränken.“
In Dänemark ist BPA in Lebensmittelverpackungen, Kinderbecher und Kinderflaschen vollständig verboten. Auch andere Länder und Staaten in den USA verbieten besonders in Produkten für Babys die Verwendung von Bisphenol A.
Alles in allem muss man sehen, was die Zukunft für repräsentative Studien am Menschen mit sich bringt, um die Schädlichkeit oder Unschädlichkeit von BPA zu beweisen.
Wer lieber vorsichtig mit seinem Körper sein will und dem Studien an Mäusen reichen, sollte, meiner Meinung nach, auf Bisphenol A verzichten!
Heute möchte ich mich mit dem Thema „Wir und unser Klopapier“ beschäftigen. Papier gehört zu unseren wertvollsten Rohstoffen. Es wird in solchen Mengen produziert, dass dafür aber sehr viel mehr Bäume gefällt werden, als aufgeforstet werden. Außerdem benötigen wir unsere Bäume für andere Zwecke dringender. Sie sind unser Sauerstofflieferant und bauen CO² ab. Durch die …
Heute lade ich dich ein, in meine privaten Gemächer. 🙂 In diesem Blogartikel erfährst du zudem, wie du selber nachhaltig und minimalistisch wohnen kannst. Hier kannst du dir meine Wohnung erstmal angucken! Nach einer Zeit in Berlin (wohin ich mit nur 6 Bananenkartons meiner Sachen hingezogen bin) habe ich danach einige Monate in meiner Heimat …
Und dann kam es doch ganz anders… Ein herzliches „Hallo!“ nach einer langen Pause! Als ich das letzte Mal schrieb, war ich noch in Bali und hatte eigentlich auch vor, dort erst mal zu bleiben. Nachdem die Liebe zu Bali allerdings immer mehr nachgelassen hatte, erwuchs eine andere Liebe (dazu später mehr), die mich woanders …
Ich liebe meine Bambus Zahnbürste! Ich liebe es, sie in der Hand zu halten und mir damit gründlich die Zähne zu putzen! Und: sie ist nicht nur minimalistisch, vegan und BPA- frei, sondern ein echter Allrounder. Daher liebe ich es auch, mir immer wieder zu überlegen, was ich aus meiner alten Bambus Zahnbürste alles machen [...]
Häuser und sogar ganze Städte wurden,besonders in den asiatischen Ländern, lange aus Bambus gebaut. Wenn Bambus in diesen Ländern auch mehr und mehr durch andere Baumaterialien wie Stahl ersetzt wird, hat er dennoch große Vorteile. Die RWTH-Aachen beschäftigt sich im Forschungsprojekt „Bauen mit Bambus“ mit diesem Thema: „Der Bambus ist in Größe, Leichtigkeit und Festigkeit …
Baumfreies Papier aus Zuckerrohr und Bambus – eine wirkliche Alternative? Zuckerrohr und Bambus sind einjährige Feldfrüchte, die ein wichtiges Rohmaterial für die weltweite Zucker- bzw. Bambusindustrie darstellen – und seit Kurzem auch in Deutschland erhältlich sind. Früher wurden die pflanzlichen Reststoffe nach dem Extrahieren des Zuckerrohrsaftes für gewöhnlich aussortiert und entweder vergraben oder verbrannt. Heute …
“Holzfreies Papier”. Das hört sich gut an für einen umweltbewussten Menschen. Man nimmt an, dass dieses Papier ohne Holz gefertigt wird und somit keine Bäume gefällt werden müssen. Dem ist nicht so! Holzfrei bedeutet lediglich, dass in dem Papier kein Holzstoff mehr zu erkennen ist. Die Zellulose, die für das Papier verwendet wird, stammt dennoch …
Rohrreiniger selber machen und zum Einsatz bringen ist umweltschonend, preiswert, schont die Rohre und ist super easy. Hier zeige ich dir, was du tun musst. Letztens war es wieder soweit. Meine Dusche hat einen besonders kleinen Ablauf, der besonders leicht verstopft. Wenn das Wasser nur langsam abläuft finde ich das noch okay, aber spätestens, wenn [...]
BPA – Ein umstrittenes Thema!
BPA ist die Abkürzung für Bisphenol A (teilweise mit PC oder Code 7 gekennzeichnet) und ist ein Hauptbestandteil von allen möglichen Kunststoffen.
Fast alle Gegenstände des täglichen Gebrauchs, wie Handys, Haushaltsgeräte, Lacke und fast immer Kassenbons enthalten BPA. Abgesehen von den verheerenden Auswirkungen auf die Verschmutzung unserer Umwelt, wäre das für unsere Gesundheit nicht weiter schlimm. Wenn nicht auch Lebensmittelverpackungen, Butterbrotdosen, Konservendosen, Milchtüten, Zahnbürsten oder auch Babyflaschen BPA enthalten, welches durch diese Gegenstände direkt in unseren Körper gelangt.
Aber ist Bisphenol A wirklich so schlimm und wie wirkt es?
Die Gefährlichkeit von BPA ist äußerst umstritten.
Das Umweltbundesamt betont, dass zugrunde gelegte Studien, die meinen von Bisphenol A ginge keine Gefahr aus, genauso in der Kritik stehen, wie jene, die einen gefährlichen Einfluss von BPA nachweisen.
Tatsache ist, dass BPA ein löslicher Stoff ist, der bei Behältnissen, die mit Nahrung befüllt werden darin übergehen und von der Mundschleimhaut aufgenommen wird. Oder direkt von der Zahnbürste, die wir über Zahnfleisch und an den Schleimhäuten entlang schrubben.
Das Bundesministerium für Risikobewertung, welches überzeugt ist, dass BPA nicht gefährlich ist schreibt:
„Die Substanz hat eine geringe akute Giftigkeit. Sie gehört aber zu einer Gruppe von Substanzen, die hormonähnlich (u.a. östrogenartig) wirken können. Solche Substanzen können prinzipiell auf alle hormonabhängigen Prozesse, insbesondere auf die Entwicklung von Organismen, einwirken. Bisher sind aber keine gesundheitsschädlichen Wirkungen von Bisphenol A für Menschen eindeutig nachgewiesen worden.“
„Gering akute Giftigkeit“? Und bisher konnte die gesundheitsschädliche Wirkung von BPA „nicht eindeutig“ nachgewiesen werden? Das bedeutet, leider auch nicht, dass eine gesundheitsschädliche Wirkung ausgeschlossen werden konnte.
Und auch etwas „gering akut“ Giftiges möchte ich aus meinem Körper fern halten.
Wie schon in dem Zitat erwähnt, hat Bisphenol A eine hormonartige Wirkung. In unserem Blut ist bereits eine solche Konzentration des Stoffes vorhanden, wie bei einer Maus notwendig ist, um deren Sexualentwicklung zu beeinträchtigen.
Zusätzlich geht man davon aus, dass Bisphenol A nicht nur den menschlichen Hormonhaushalt durcheinander bringt, sondern zusätzlich die Entwicklung von Gehirn und anderen Organen beeinträchtigen könnte.
„Mehr als 100 Untersuchungen mit Ratten und Mäusen weisen darauf hin, dass niedrige Konzentrationen von Bisphenol A Verhalten, Lernvermögen und bestimmte Hirnstrukturen, insbesondere bei den Nachkommen der exponierten Tiere, verändern. Auch Vergrößerungen der Prostata, verringerte Spermienkonzentrationen oder ein verfrühter Eintritt der Pubertät wurden bei den Versuchstieren beobachtet [26; 55]. Diese Studien stützen die Hypothese, dass Bisphenol A die geschlechtsspezifische Gehirn- und Organentwicklung beim Menschen beeinflussen könnte.“
(Umweltbundesamt)
Im Resumé der Publikation des Umweltbundesamtes heißt es weiter:
„Wenngleich bei der Risikobewertung und der Expositionshöhe noch Wissenslücken bestehen, ergibt sich aus unserer fachlichen Sicht somit ein ausreichendes Besorgnispotenzial.
Das UBA spricht sich deshalb dafür aus, vorsorgend tätig zu werden und die Verwendung bestimmter Produkte, die Bisphenol A enthalten, zu beschränken.“
In Dänemark ist BPA in Lebensmittelverpackungen, Kinderbecher und Kinderflaschen vollständig verboten. Auch andere Länder und Staaten in den USA verbieten besonders in Produkten für Babys die Verwendung von Bisphenol A.
Alles in allem muss man sehen, was die Zukunft für repräsentative Studien am Menschen mit sich bringt, um die Schädlichkeit oder Unschädlichkeit von BPA zu beweisen.
Wer lieber vorsichtig mit seinem Körper sein will und dem Studien an Mäusen reichen, sollte, meiner Meinung nach, auf Bisphenol A verzichten!
Alles Liebe,
Eure Pia
Quellen:
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3782.pdf
http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_bisphenol_a_in_verbrauchernahen_produkten-7195.html#topic_193123
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/bisphenol-a-ia.html
http://www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/bisphenol
http://www.nature.com/nature/journal/v401/n6755/abs/401763a0.html
http://www.bund.net/bisphenol-a
http://www.focus.de/wissen/bild-der-wissenschaft/tid-17956/chemikalien-worin-ueberall-bisphenol-a-steckt_aid_500269.html
Related Posts
Der Irrsinn von Toilettenpapier – Waldsterben für deinen Stuhlgang
Heute möchte ich mich mit dem Thema „Wir und unser Klopapier“ beschäftigen. Papier gehört zu unseren wertvollsten Rohstoffen. Es wird in solchen Mengen produziert, dass dafür aber sehr viel mehr Bäume gefällt werden, als aufgeforstet werden. Außerdem benötigen wir unsere Bäume für andere Zwecke dringender. Sie sind unser Sauerstofflieferant und bauen CO² ab. Durch die …
Minimalistisch wohnen – Roomtour mit den besten Tips!
Heute lade ich dich ein, in meine privaten Gemächer. 🙂 In diesem Blogartikel erfährst du zudem, wie du selber nachhaltig und minimalistisch wohnen kannst. Hier kannst du dir meine Wohnung erstmal angucken! Nach einer Zeit in Berlin (wohin ich mit nur 6 Bananenkartons meiner Sachen hingezogen bin) habe ich danach einige Monate in meiner Heimat …
Grüße aus Urguguay – Fazit nach 4 Monaten + wie steht es mit der Umwelt hier?
Und dann kam es doch ganz anders… Ein herzliches „Hallo!“ nach einer langen Pause! Als ich das letzte Mal schrieb, war ich noch in Bali und hatte eigentlich auch vor, dort erst mal zu bleiben. Nachdem die Liebe zu Bali allerdings immer mehr nachgelassen hatte, erwuchs eine andere Liebe (dazu später mehr), die mich woanders …
Alte Bambus Zahnbürste – Wie du sie nach Benutzung verwenden kannst.
Bambus als Baumaterial
Häuser und sogar ganze Städte wurden,besonders in den asiatischen Ländern, lange aus Bambus gebaut. Wenn Bambus in diesen Ländern auch mehr und mehr durch andere Baumaterialien wie Stahl ersetzt wird, hat er dennoch große Vorteile. Die RWTH-Aachen beschäftigt sich im Forschungsprojekt „Bauen mit Bambus“ mit diesem Thema: „Der Bambus ist in Größe, Leichtigkeit und Festigkeit …
Baumfreies Papier aus Zuckerrohr und Bambus
Baumfreies Papier aus Zuckerrohr und Bambus – eine wirkliche Alternative? Zuckerrohr und Bambus sind einjährige Feldfrüchte, die ein wichtiges Rohmaterial für die weltweite Zucker- bzw. Bambusindustrie darstellen – und seit Kurzem auch in Deutschland erhältlich sind. Früher wurden die pflanzlichen Reststoffe nach dem Extrahieren des Zuckerrohrsaftes für gewöhnlich aussortiert und entweder vergraben oder verbrannt. Heute …
Die Lüge um holzfreies Papier – Holzfreies Papier ist NICHT Holzfrei!
“Holzfreies Papier”. Das hört sich gut an für einen umweltbewussten Menschen. Man nimmt an, dass dieses Papier ohne Holz gefertigt wird und somit keine Bäume gefällt werden müssen. Dem ist nicht so! Holzfrei bedeutet lediglich, dass in dem Papier kein Holzstoff mehr zu erkennen ist. Die Zellulose, die für das Papier verwendet wird, stammt dennoch …
Rohrreiniger selber machen – umweltfreundlich Putzen